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Palästinensische Rakete trifft israelische Militärbasis

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Palästinensische Rakete trifft israelische Militärbasis

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Militante Palästinenser haben in der vergangenen Nacht eine Rakete auf einen israelischen Militärstützpunkt abgefeuert. Neunundsechzig Soldaten wurden verletzt. Nach Militärangaben schlug das Geschoss in einem Materialzelt ein. Die Rakete war im Gazasteifen abgefeuert worden. Wenige Stunden später schlug dort eine israelische Panzergranate in einem Haus ein; fünf palästinensische Zivilisten wurden verletzt. Militante Palästinenser beschießen vom Gazastreifen aus immer wieder israelisches Gebiet mit Selbstgefertigten Raketen.

Zu dem Angriff auf die Armeebasis Zikim bei Ashkelon bekannten sich zwei Organisationen: die Saladin-Brigaden der radikalen “Volkswiderstandskomitees”, sowie der bewaffnete Arm des Islamischen Dschihad. Ein maskierter Sprecher des Dschihad erklärte, die beiden Organisationen übernähmen die volle Verantwortung für den – wie er sagte – Angriff auf die besetzte Stadt Ashkelon.

Israel gab der radikalislamischen Hamas eine Mitschuld: Die Hamas – die im Gazastreifen die Kontrolle ausübt – hätte den Angriff verhindern können, hieß es in Jerusalem. Außenamtssprecher Mark Regev erklärte, die Angriffe extremistischer Gruppen, die Frieden und Aussöhnung ablehnten, seien unannehmbar, und Israel werde handeln, um seine Souveränität und sein Volk zu schützen. Aussenministerin Liwni deutete an, Israel könnte die Versorgung des Gazastreifen mit Strom, Wasser und Treibstoff unterbrechen.