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Trauer in New York - Amerikaner gedenken der Opfer des 11. September

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Trauer in New York - Amerikaner gedenken der Opfer des 11. September

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Sechs Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die Amerikaner der Opfer gedacht. Fast dreitausend Menschen starben damals, die meisten hier in New York, andere in Washington und beim Absturz eines vierten Flugzeugs in Pennsylvania.

Präsident George W Bush gedachte in Washington der Opfer. Zusammen mit Gattin Laura und Vize-Präsident Dick Cheney legte er eine Schweigeminute ein – genau zu der Uhrzeit, zu der das erste Flugzeug ins New Yorker World Trade Centre einschlug. Ebenfalls in der Hauptstadt erinnerte Verteidigungsminister Robert Gates vor dem Pentagon an die 184 Opfer des dortigen Anschlags.

An der Zeremonie in New York nahm auch der damalige Bürgermeister Rudolph Guiliani teil. Sein Auftritt ist umstritten: Der Republikaner steht im Wahlkampf und will Präsidentschaftskandidat werden. Erstmals fand das Gedenken nicht am Ort der Katastrophe statt, sondern in einem kleinen Park daneben. Am Ground Zero wird inzwischen gebaut.

Die Namen aller Opfer, die beim Einsturz der New Yorker Zwillingstürme starben, werden verlesen: Es sind 2749. Drei weitere Schweigeminuten folgen, jeweils zu der Zeit, als eines der entführten Flugzeuge einschlug. Am Ende ruht in der Baugrube kurz die Arbeit. Die Angehörigen dürfen Blumen niederlegen – in diesem Jahr zum ersten Mal.