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Alcatel-Lucent reduziert Wachstumsprognose - Aktie bricht ein

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Alcatel-Lucent reduziert Wachstumsprognose - Aktie bricht ein

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Neun Monate nach dem Zusammenschluss zum Weltmarktführer der Kommunikationstechnik ist Alcatel-Lucent in eine Krise geraten. Der französisch-amerikanische Konzern nahm seine Wachstumsprognose für 2007 von fünf Prozent auf annähernd null zurück. Für das dritte Quartal werde nur ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erwartet.

Die Aktie brach daraufhin um mehr als zehn Prozent auf nur noch etwa 6 Euro 50 ein. Im Jahr 200 hatte die Alcatel-Aktie noch 96 Euro gekostet – gegenüber diesem Wert verlor das Papier rund 80 Prozent. Fondsmanager bezeichneten die reduzierte Prognose als Gewinnwarnung. Selbst wenn der Sektor für Anleger interessant und das Papier ein Schnäppchen sei, wolle man nicht zukaufen, hieß es etwa bei Agilis Gestion in Paris.

Alcatel-Lucent versicherte indes, dass die angestrebten Synergien aus der Fusion in Höhe von 600 Millionen Euro erreicht würden. Jetzt will der Konzern eine härtere Gangart bei Umstrukturierung und Kostensenkung vorlegen.