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Irland: Ahern weist Korruptions-Vorwürfe zurück

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Irland: Ahern weist Korruptions-Vorwürfe zurück

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Der irische Ministerpräsident Bertie Ahern hat jeglichen Vorwurf der Untreue zurückgewiesen. Der Taoiseach musste heute vor einem Anti-Korruptions-Tribunal aussagen. Dabei geht es um angebliche Ungereimtheiten seiner Finanzen in den 1990-er Jahren. Umgerechnet rund 150.000 Euro soll Ahern in seiner Zeit als Finanzminister und stellvertretender Regierungschef erhalten haben. Vor allem geht es um rund 44.000 Euro, die ihm sein früherer Vermieter in bar übergeben haben soll. Seine damalige Lebensgefährtin hatte bereits ausgesagt, das Geld sei für Umbauarbeiten des Hauses verwendet worden.

Die Vorwürfe hatten Ahern bereits im Wahlkampf ereilt. Schon damals wies er sie zurück. In einem historischen Wahlsieg konnte er sich im März für eine dritte Amtszeit bestätigen lassen. Die Untersuchungen laufen bereits seit zehn Jahren. Es geht dabei vor allem um die 1980-er und 1990-er Jahre, als eine Neuaufteilung von Land zur Ansiedlung von Industrien führte und dabei half, die Republik zum “keltischen Tiger” zu machen. Einzelne Investoren hatten massiv davon profitiert.