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Schwere Erdbeben vor Sumatra

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Schwere Erdbeben vor Sumatra

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Auf der indonesischen Insel Sumatra kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Nach dem ersten schweren Erdbeben folgen immer wieder weitere, ebenfalls starke Erdstöße. Dreimal rief Indonesien einen Tsunami-Alarm aus, der aber immer nach kurzer Zeit aufgehoben wurde. Auch andere Pazifikländer wie Australien oder Indien wurden vor einer möglichen Flutwelle gewarnt.

Das erste Beben vor der Küste von Sumatra hatte eine Stärke von 8,4. Nach Angaben von Geologen war es damit weltweit das stärkste Beben in diesem Jahr. Vor der Westküste Sumatras lag vor knapp drei Jahren, Weihnachten 2004, auch das Zentrum des verheerenden Bebens der Stärke 9. Das Beben damals löste dann den Tsunami aus, durch den weit über zweihunderttausend Menschen starben.

Diesmal sprechen die Behörden bisher nur von wenigen Toten. Allerdings ist das volle Ausmaß möglicher Schäden noch gar nicht absehbar. Besonders betroffen war die Großstadt Bengkulu. Auch in der Inselhauptstadt Padang sorgten die wiederholten Erschütterungen für Panik. Viele Menschen bleiben lieber im Freien, weil sie sich nicht mehr in die Häuser wagen.