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Pelopones: Urnengang in Schutt und Asche

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Pelopones: Urnengang in Schutt und Asche

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Gewählt wird auch in den von den verherenden Waldbränden zerstörten Dörfern auf dem Pelopones. In Makistos hat man ein provisorisches Wahllokal eingerichtet, der Ort wurde zum Raub der Flammen, sieben Bewohner starben, insgesamt wurden bei den Waldbränden in Griechenland 77 Menschen getötet.

Die Wahlbeteiligung war niedrig. Viele interessieren sich nicht für die Parlamentswahl – zu groß sind ihre Sorgen. Vielerorts sind die Olivenhaine abgebrannt, die Grundlage des Lebensunterhalts der Bauern unwiederbringlich verloren.

Auch Hariklias Haus ist abgebrannt. Von dem Urnengang erhofft sie sich nichts. Man habe ihnen ja nichteinmal gesagt, wo sie wählen können, klagt sie.

Wer politisches Kapital aus der Katastrophe ziehen kann, ist unklar. Dankt man der Regierung für 3000 Euro Soforthilfe, oder lastet man ihr die Fehler beim Krisenmanagement an?