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Suche nach Ursachen des Flugzeugabsturzes in Thailand

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Nach der Bruchlandung eines thailändischen Flugzeugs mit 130 Passagieren an Bord in Phuket ist die Bergung der Leichen aus dem Wrack der Maschine abgeschlossen.

Bei der Katastrophe kamen am Sonntag 89 Menschen ums Leben, darunter ein Deutscher, offenbar aus Rheinland-Pfalz.

Die McDonnell Douglas MD-82 der Billigfluglinie One-Two-Go war bei starkem Regen über die Landebahn hinausgeschossen, zerbrochen und dann in Flammen aufgegangen. Die Maschine wurde dabei in zwei Stücke zerrissen.

Phuket, die grösste Insel Thailands, gilt als Ferienparadies.

Selbst bei gutem Wetter gilt die Landung auf dem zweitgrößten thailändischen Flughafen als schwierig. Er liegt auf einem Küstenstreifen.

Unter den 41 Überlebenden sollen auch vier Deutsche sein und ein Österreicher. Der Gesundheitszustand von fünf der Verletzten ist nach Angaben eines Krankenhaussprechers kritisch. Bei einigen Patienten seien bis zu 60 Prozent der Haut verbrannt.

Mit ersten Ergebnissen zur Unglücksursache ist womöglich in einer Woche zu rechnen. Die Flugschreiber werden in den USA untersucht.

Der Luftverkehr des Landes entspreche in jedem Aspekt internationalen Standards, versicherte
Thailands Ministerpräsident Surayud Chulanont den Angehörigen. “Die Regierung übernimmt die volle Verantwortung für die Identifikation der Opfer,” so Chulanont, “für die Aufräumarbeiten und die Wiederinbetriebnahme des Flughafens.”

Den Verletzten werde man die beste Behandlung zukommen lassen.

Nach Zeitungsberichten hat der Pilot dem Kontrollturm kurz vor der Katastrophe mitgeteilt, dass er die Landung abbreche, weil er nichts mehr sehen könne.

Überlebende erzählten, der Pilot habe noch versucht, durchzustarten. Bei einer scharfen Rechtskurve sei die Maschine dann in die Böschung gerutscht.