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Russland besorgt über mögliche Kriegspläne gegen Iran

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Russland besorgt über mögliche Kriegspläne gegen Iran

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Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich bei einem Besuch seines französischen Kollegen Bernard Kouchner beunruhigt über mögliche Kriegspläne gegen den Iran geäußert.
Kouchner hatte vor seiner Abreise nach Moskau erklärt, im Streit um das iranische Nuklear-programm müsse man sich auf das Schlimmste vorbereiten, und damit sei der Krieg gemeint.
Russland sei sich absolut sicher, dass keines der aktuellen Probleme in der Welt einer militärischen Reaktion bedürfe, betonte Lawrow. Auch das Problem mit dem Iran erfordere keinen Einsatz militärischer Mittel. Ein Krieg würde unabsehbare Folgen haben für eine Region, in der schon in Afghanistan und dem Irak enorme Probleme herrschten, fügte Lawrow hinzu. Sein französischer Kollege erklärte, er habe in Frankreich auf eine Reporterfrage, was denn das Schlimmste wäre, geantwortet: der Krieg. Und das heiße: Er teile die Auffassung der russischen Regierung, das im Atomsteit mit dem Iran ales getan werden müsse, um einen Krieg zu vermeiden.
Kouchner hatte vor seiner Reise erklärt, er wolle die russische Führung für schärfere Sanktionen gegen Teheran gewinnen. Russland hat sich im UN-Sicherheitsrat bisher einer Verschärfung der Sanktionen widersetzt.