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Shanghai bereitet sich auf Taifun "Whipa" vor

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Shanghai bereitet sich auf Taifun "Whipa" vor

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Der Wirbelsturm “Whipa” hat sich abgeschwächt. Er wurde inzwischen von Kategorie vier auf eins herabgestuft. Trotzdem droht er der schwerste Taifun der letzten zehn Jahre zu werden – wenn er heute Shanghai erreicht. Auf seinem Weg in die Millionenmetropole zerstörte Whipa im Osten Chinas nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua fast 700 Häuser. In knapp 2000 Ortschaften fielen Strom und Wasser aus.

In der Küsten-Provinz Zhejiang herrschten Spitzenböen von mehr als 45 Meter pro Sekunde. Tausende Boote wurden zurück in die Häfen beordert. Dort und in der Nahbarprovinz Fujian wurden knapp zwei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht. Weitere 300,000 in Shanghai. Auf den Baustellen des Wirtschafts-Zentrums ruht die Arbeit, Fährverbindungen und Flüge wurden gestrichen, Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen. In Japan und Taiwan hatte Whipa bereits zuvor drei Menschenleben gefordert.