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US-Diplomaten sollen "Grüne Zone" in Bagdad nicht mehr verlassen

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US-Diplomaten sollen "Grüne Zone" in Bagdad nicht mehr verlassen

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Nach dem Zwischenfall vom vergangenen Sonntag hat die US-Botschaft in Bagdad ihre Diplomaten angewiesen, die streng bewachte “Grüne Zone” nicht mehr zu verlassen. Die Botschaft habe alle Fahrten außerhalb dieser Zone und im gesamten Irak eingestellt, hieß es in einer Mitteilung der Amerikaner. Die Botschaft will nun auch ihre geltenden Sicherheitsbestimmungen überprüfen und untersuchen, ob das Risiko für US-Zivilisten, die mit Leibwächtern außerhalb der “Grünen Zone” unterwegs sind, gestiegen ist.

Am Sonntag hatten Augenzeugenberichten zufolge Leibwächter der privaten amerikanischen Sicherheitsfirma “Blackwater” im Bagdader Mansur-Viertel zehn irakische Zivilisten erschossen und mehrere verletzt. Nach US-Angaben haben die Leibwächter reagiert, nachdem ein von ihnen bewachter Diplomaten-Konvoi angegriffen worden war. Die irakische Regierung entzog “Blackwater” daraufhin die Lizenz. Das amerikanische Außenministerium setzte eine Untersuchungskommission ein, um den Zwischenfall zu klären.