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Al-Kaida bekennt sich zu Anschlag in Algerien

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Al-Kaida bekennt sich zu Anschlag in Algerien

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Zu dem Selbstmordanschlag in Algerien, bei dem neun Menschen verletzt wurden, hat sich Al-Kaida bekannt. Das teilte die Gruppe in einer Tonbandaufzeichnung mit. Unter den Verletzten sind sechs Algerier, zwei Franzosen und ein Italiener. Fünf der Einheimischen sind Polizisten. Sie hatten die ausländischen Arbeiter eskortiert, als ein mit Sprengstoff beladenes Auto in ihren Konvoi fuhr.

Der Anschlag nahe der Stadt Lakhdaria ist bereits der vierte in Algerien innerhalb der letzten zwei Wochen, zu dem sich Al-Kaida bekannte. Zum ersten Mal sind jedoch Ausländern unter den Opfern. Erst gestern hatte Al-Kaida-Vize Aiman al-Sawahiri in einem Video dazu aufgerufen, den Maghreb, so wörtlich, “von den Kindern Frankreichs und Spaniens zu säubern.”

Am 6. September hatte ein Bombe in Batna den Präsidenten Abdelaziz Bouteflika nur knapp verfehlt. Insgesamt wurden seit Anfang des Monats mindestens 55 Menschen bei Anschlägen getötet und mehr als 150 verletzt.