Eilmeldung

Eilmeldung

Immer Ärger um Ahmadinedschad

Sie lesen gerade:

Immer Ärger um Ahmadinedschad

Schriftgrösse Aa Aa

Der französische Außenminister Bernard Kouchner ist am Donnerstag erneut von seiner heftig kritisierten Kriegswarnung im Atomstreit mit dem Iran abgerückt. Nach einem Treffen mit Kongreßabgeordneten in Washington bekräftigte Kouchner, daß er Verhandlungen und Sanktionen einer militräischen Lösung des Atomstreits vorziehe.

“Wir wollen verhandeln und Frieden und Entspannung in der Region fördern. Es gibt zu viele Spannungen, wir streben nichts anderes an als Verhandlungen”, sagte Kouchner.

Der iranische Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad darf die Gednekstätte für die Opfer des 11. September in Manhatten nicht besuchen. Die Polizei lehnte die Bitte des iranischen Präsidenten, der am Sonntag zur UN-Vollversammlung in New York eintrifft, aus “Sicherheitsgründen” ab.

Das State Department wurde deutlicher. Wer wie der iranische Präsident den Terrorismus fördere, habe dort nichts zu suchen. Auch so mancher New Yorker will Ahmadinedschad nicht am Ground Zero sehen: “Der hier? Das ist eine Provokation. Er hat keine Zuneigung gegenüber dem amerikanischen Volk gezeigt. Ich sehe nicht, daß er uns seine Hand ausstreckt”, findet Aaron Sadovsky.

“Jeder sollte hier besuchen dürfen, was er besuchen will; andererseits habe ich ein komisches Gefühl – ich bin daher unentschlossen”, meint Neal Blacker.

Auch an der Columbia University soll Ahmadinedschad keinen Vortrag halten. Die Vorsteherin der tadtverordnetenversammlung forderte die Universität auf, den Auftritt des Präsidenten abzusagen, weil er den Holocaust leugne.