Eilmeldung

Eilmeldung

Spielzeughersteller Mattel entschuldigt sich bei China wegen Rückrufaktionen

Sie lesen gerade:

Spielzeughersteller Mattel entschuldigt sich bei China wegen Rückrufaktionen

Schriftgrösse Aa Aa

Der US-Spielzeughersteller Mattel hat sich bei China wegen der Rückrufaktionen von Produkten aus dem Land entschuldigt. Der für die Barbie-Puppe bekannte Hersteller hatte kürzlich mehr als zwanzig Millionen Stück Spielzeug aus chinesischer Produktion zurückgerufen, nachdem ein unzulässig hoher Bleigehalt festgestellt worden war. Der sei von Mattel selbst zu verantworten, erklärte der stellvertretende Leiter der Auslandsaktivitäten von Mattel, Thomas Debrowski, gegenüber dem Chef der chinesischen Qualitätssicherungsbehörde, Li Changjiang in Peking: Mattel übernehme die volle Verantwortung für die Rückrufaktionen und entschuldige sich – bei Li persönlich, beim chinesischen Volk, und bei allen Kunden, die das betroffene Spielzeug gekauft hatten, sagte Debrowski. Die überwältigende Mehrheit der zurückgerufenen Produkte hätten konstruktionsbedingte Mängel aufgewiesen, die von Mattel selbst zu verantworten seien. Es habe sich nicht um Fehler bei der Produktion in chinesischen Fabriken gehandelt, betonte Debrowksi. Mattel hatte in den vergangenen Monaten dreimal Spielzeug aus chinesischer Produktion zurückgerufen. Zuvor waren bereits chinesische Produkte anderer Hersteller in Europa und den USA wegen Sicherheitsmängeln in die Kritik geraten.