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Protestierende Mönche vor dem Haus von Aung San Suu Kyi

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Protestierende Mönche vor dem Haus von Aung San Suu Kyi

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Ein bewegendes Treffen mit Aung San Suu Kyi: Zum ersten Mal seit Beginn der Mönchs-Proteste in Myanmar – dem früheren Birma – ist es den Demonstranten heute gelungen bis zum Haus der Friedensnobelpreisträgerin vorzudringen. Aung San Suu Kyi – hier Archivbilder – die den Großteil der vergangenen 18 Jahre unter Hausarrest verbracht hat, begrüßte die Mönche mit Tränen in den Augen.

Die Mönche sind die einzige Gruppe außerhalb der Armee mit einer landesweiten, funktionierenden Struktur und Organisation. Sie stehen an der Spitze der wachsenden Protestbewegung: Seit Montag gehen sie täglich auf die Straße. Begonnen hatte der Protest, nachdem die Militärführung die Treibstoffpreise und die Kosten für den öffentlichen Verkehr drastisch erhöht hatte. Seit 1988 ist es längste öffentliche Regierungskritik im Land.