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US-Firma Blackwater gerät ins Visier der Justiz - Vorwurf des Waffenschmuggels zurückgewiesen

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US-Firma Blackwater gerät ins Visier der Justiz - Vorwurf des Waffenschmuggels zurückgewiesen

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Die private US-Sicherheitsfirma Blackwater hat den Vorwurf des Waffenschmuggels in den Irak zurückgewiesen. Blackwater hat rund 1000 Angestellte im Irak, die amerikanische Diplomaten bewachen. US-Medien hatten berichtet, die Staatsanwaltschaft prüfe, ob Blackwater automatische Waffen und andere Militärgüter ohne Genehmigung in den Irak geschafft habe. Zwei ehemalige Angestellte der Firma sollen mit den Ermittlern zusammenarbeiten und internationale Geschäfte mit gestohlenen Schusswaffen gestanden haben. Blackwater teilte mit, diese Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage.

Erst vor kurzem war das Unternehmen wegen einer Schießerei in einem Vorort Bagdads in die Schlagzeilen geraten. Wachleute von Blackwater hatten elf Menschen erschossen. Blackwater argumentierte, die Männer seien angegriffen worden. Irakische Ermittler erklärten nun, in Besitz eines Videos zu sein, auf dem zu sehen sei, wie Blackwater-Angestellte ohne Provokation das Feuer auf Zivilisten eröffneten. Die US-Regierung versprach eine umfassende Untersuchung.