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Entfürung italienischer Soldaten in Afghanistan gewaltsam beendet

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Entfürung italienischer Soldaten in Afghanistan gewaltsam beendet

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Die erste Entführung von Soldaten der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan ist mit einer Militäroperation der NATO gewaltsam beendet worden. Einer der beiden italienischen Soldaten, die am Wochenende verschleppt worden waren, wurde dabei schwer, der andere leicht verletzt. Der Schwerverletzte schwebe in Lebensgefahr. Ein Sprecher der ISAF sagte, die Rettungsaktion sei am Morgen in der westafghanischen Provinz Farah ausgeführt worden. Die beiden Soldaten und der entführte afghanische Dolmetscher hätten befreit werden können. Unglücklicherweise seien die Opfer hätten während der Operation aber angeschossen worden.

Nach Angaben der NATO wurden alle Entführer getötet. Nach Angaben der afghanischen Sicherheitskräfte handelte es sich bei den Entführern um Kriminelle. Die islamistischen Taliban wiesen die Verantwortung für die Entführung zurück. Die italienischen Soldaten sollen mit einem Geheimauftrag zusammen mit einem Übersetzer und einem Fahrer an der Grenze zum iran unterwegs gewesen sein, als sie am Samstag entführt wurden. In Afghanistan sind 2200 Italiener stationiert.