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Neuer IWF-Chef Strauss-Kahn: Neue Legitimität und Reformen

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Neuer IWF-Chef Strauss-Kahn: Neue Legitimität und Reformen

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Der künftige Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, will mit raschen Reformen der Institution neue Geltung verschaffen. Der Fonds dürfe sich nicht damit begnügen, Gendarm zu spielen, der Geld zu harten Bedingungen an Länder in Schwierigkeiten verleiht, sagte Strauss-Kahn in Paris.

Im Zeitalter der Globalisierung werde nicht weniger IWF gebraucht, sondern mehr. Er sehe sich als Kandidat der Reformen. Sobald er am 1. November sein Amt übernehme, werde er an die Umsetzung der Reformen gehen.

Zuvor war Strauss-Kahn im Elysee-Palast von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen worden. Über den Inhalt des Gedankenaustauschs wurde nichts bekannt.
Sarkozy hatte die Wahl seines Landsmanns zuvor als Sieg der französischen Diplomatie begrüßt.