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Ruhe auf den Straßen - Gambari soll Juntachef treffen

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Ruhe auf den Straßen - Gambari soll Juntachef treffen

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Die Unterdrückungsstrategie des Militärs in Myanmar, dem früheren Birma, scheint aufzugehen: Auf den Straßen Ranguns herrscht Ruhe, und dort, wo bis zum Wochenende tausende Menschen gegen die Militärregierung protestierten, patroulliert nun die Armee. Nach der brutalen Niederschlagung der Demonstrationen in der vergangenen Woche ist die Athmosphäre in größsten Stadt des Landes aber weiter angespannt.

Der Chef der Militärjunta des Landes, General Than Shwe, hat sich unterdessen zu einem Krisengespräch mit dem UN-Gesandten
Ibrahim Gambari bereiterklärt. Am Wochenende hatte der nigerianische Diplomat bereits die Friedensnobelpreisträgerin Aung Saan Suu Kyi getroffen. Nach den schwersten Protesten in Myanmar seit fast 20 Jahren will Gambari der Junta des asiatischen Landes eine Zusage zum Dialog mit der Opposition abringen.

Viele der buddhistischen Mönche, die die Protestbewegung der letzten Wochen angeführt hatten sind weiter in Haft. Menschrenrechtsorganisationen machen sich Sorgen um rund 1000 fesgenommene Geistliche, deren Aufenthaltsort unbekannt ist.