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Arbeitsmarkt in der Eurozone entwickelt sich positiv

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Arbeitsmarkt in der Eurozone entwickelt sich positiv

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Die Lage auf den Arbeitsmärkten in der Eurozone hat sich des Laufe des vergangenen Jahres positiv entwickelt. Das geht aus den neuesten Zahlen der Statistikbehörde Eurostat hervor. Diese können wegen unterschiedlicher Rechenmethoden von nationalen Angaben abweichen, gelten aber als miteinander vergleichbar.

So lag im August die saisonbereinigte Erwerbslosenquote in der Eurozone bei 6,9 Prozent – ein Rückgang von 1,2 Punkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Schlechtester Schüler war Frankreich, das auf 8,6 Prozent kam. Klassenbester waren die Niederlande mit einer Quote von 3,3 Prozent.

Eine geradezu dramatische Verbesserung erreichte Deutschland, dessen Quote von 8,4 Prozent 2006 auf 6,3 Prozent fiel. Für Österreich ermittelten die Statistiker 4,3 Prozent, das waren 0,3 Punkte weniger als im Vorjahr.

Insgesamt war die Arbeitslosigkeit in der Eurozone so niedrig, wie noch nie zuvor. Allerdings bleibt sie im internationalen Vergleich höher als etwa die USA und Japan. Positiv schlägt zu Buche, dass sich sowohl bei Jugendlichen als auch bei älteren Stellungssuchenden die Lage entspannt hat.

Volkswirte rechneten nach diesen Zahlen mit einem größeren Verbrauchervertrauen und damit Impulsen für die Konjunktur.