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UN-Sondergesandter beendet Myanmar-Mission

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UN-Sondergesandter beendet Myanmar-Mission

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Kurz vor seiner Abreise aus Myanmar ist der UN-Sondergesandte Ibrahim Gambari vom Chef der Militärjunta empfangen worden. Einzelheiten der Unterredung General Than Shwes mit Gambari wurden nicht bekanntgegeben.

General Shwe hatte den aus Nigeria stammenden Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen mehre Tage auf die Unterredung warten lassen. Gambari traf bereits am Samstag Vertreter der Mitärregierung, er bestand aber auf einer direkten Unterredung mit General Shwe.

Das Gespräch mit dem Juntachef fand in Naypyidaw statt. Die neue Hauptstadt hatten die Militärs mitten im Dschungel errichtet, nachdem sie Birma umbenannt hatten.

Anschließend traf Gambari in Yangon ein zweites Mal mit der Oppositionspolitkerin Aung San Suu Kyi zusammen.

In Genf verurteilte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen auf Antrag der EU, die
“gewaltsame Repression” in Myanmar.

Menschenrechtskomissarin Louise Arbour verlangte von der Militärregierung präzise und überprüfbare Angaben über die Zahl der Getöteten und Verletzten, sowie über den Aufenthaltsort der Inhaftierten und deren Haftbedingungen.

Der Strom von Flüchtlingen aus Myanmar ins benachbarte Thailand hält an. Genaue Zahlen gibt es nicht.