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Polnischer Botschafter überlebt Anschlag in Bagdad


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Polnischer Botschafter überlebt Anschlag in Bagdad

Der polnische Botschafter im Irak, der ehemalige General Edward Pietrzyk, hat in Bagdad einen Attentatsversuch überlebt. Er sei verletzt worden, könne aber gehen. Pietrzyk sei mit einem Hubschrauber einer privaten Sicherheitsfirma vom Anschlagsort fortgebracht worden. Nach Angaben des Innenministeriums in Warschau wurde ein Leibwächter des Botschafters bei dem Sprengstoffanschlag auf den Konvoi des Diplomaten im Karrade-Viertel getötet. Außerdem seien zwei Iraker ums Leben gekommen und zwei weitere polnische Leibwächter sowie mehrere Iraker verletzt worden. Polen gehört den von den USA geführten Koalitionstruppen an und hat im Irak derzeit rund 900 Soldaten stationiert. Die polnische Regierung erklärte, der Anschlag sei kein Anlass für einen Abzug der Truppen. Der Anschlag ereignete sich in einem Teil des Karrade-Viertels, in
dem auch das alte Gebäude der deutschen Botschaft liegt. Aus Sicherheitsgründen nutzen die deutschen Diplomaten jedoch inzwischen Gebäude im Stadtteil Mansur, die leichter zu schützen sind.

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