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Marion Jones muss wegen Dopings möglicherweise Medaillen zurückgeben

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Marion Jones muss wegen Dopings möglicherweise Medaillen zurückgeben

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Die dreimalige Olympiasiegerin Marion Jones hat nach einem Bericht der “Washington Post” gestanden, vor ihren Erfolgen bei den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney zu Doping-Mitteln gegriffen zu haben. Von 1999 an habe sie zwei Jahre lang Steroide genommen. In der Vergangenheit hatte die heute 31-jährige Jones immer bestritten, leistungssteigernde Mittel genommen zu haben. Sie habe erreicht, was sie erreicht habe, weil Gott ihr die Möglichkeiten dazu gegeben und sie hart gearbeitet habe, sagte sie etwa im Jahr 2004. Die “Washington Post” beruft sich auf einen Brief des ehemaligen Sprintstars an Freunde und Familienmitglieder. Wie es in dem Schreiben heißt, will sich Jones vor einem Bundesgericht in New York schuldig bekennen, in zwei Fällen gegenüber Untersuchungsbehörden gelogen zu haben. Sie muss nun mit der Aberkennung ihrer drei Goldmedaillen von Sydney rechnen.