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Nach Streikankündigung eingeschränkter Zugverkehr in Deutschland

In Deutschland läuft der Zugverkehr wegen eines Lokführerstreiks an diesem Freitag nur nach einem Notfahrplan. Die Deutsche Bahn hatte sich nach der Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL dazu entschlossen, einen eingeschränkten Verkehr aufrechtzuerhalten. Während des dreistündigen Streiks heute morgen fielen zwar vor allem im Nah- und Regionalverkehr Züge aus, das befürchtete Chaos trat aber nicht ein. Das Arbeitsgericht Chemnitz hatte zuvor Streiks im Fern- und Güterverkehr für unzulässig erklärt. Seitens der Lokführer-Gewerkschaft hieß es, dass der Streik möglicherweise am Montag fortgesetzt werde. An diesem Wochenende blieben Bahnfahrer aber von Streiks verschont. Das weitere Vorgehen der Gewerkschaft werde rechtzeitig angekündigt.

Die Lokführer verlangen einen eigenständigen Tarifvertrag und 31 Prozent mehr Lohn. Die Deutsche Bahn lehnt das ab. Sie blieb bei ihrem bisherigen Tarifangebot von 4,5 Prozent mehr Geld plus bezahlter Mehrarbeit und forderte die GDL zu Verhandlungen darüber auf.

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