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Deutsche Lokführer wollen Eingreifen der Politik

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Deutsche Lokführer wollen Eingreifen der Politik

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Im Arbeitskampf der Lokfüher bei der deutschen Bahn soll die Bundesregierung eingreifen. Dies forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Lockführer, Manfred Schell. In einem Interview mit der “Passauer Neuen Presse” verlangte Schell ein “klärendes Gespräch”.

Als Eigentümer habe der Bund eine Verpflichtung. Die Bundesregierung könne sich dieses Spiel nicht länger ansehen. Die Aufrufe, man solle sich am Riemen reißen, verhandeln und Streiks vermeiden, hülfen nicht mehr. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee lehnte eine Einmischung in den Arbeitskampf ab.

Die Gerwerkschaft hat der Bahn ein Ultimatum gestellt. Wenn bis Dienstagmittag kein neues Verhandlungsangebot vorliege, werde man erneut streiken, wegen des inakzeptablen Verhaltens der Bahn notfalls auch ohne größere Ankündigung. Die Bahn AG lehnte es ab, den Lokführern ein neues Angebot zu unterbreiten. Man lasse sich nicht erpressen oder einschüchtern, erklärte Personalvorstand Margret Suckale.