Eilmeldung

Eilmeldung

Weltprotesttag gegen Myanmar-Regime Schlag ins Wasser

Sie lesen gerade:

Weltprotesttag gegen Myanmar-Regime Schlag ins Wasser

Schriftgrösse Aa Aa

Im Weltsicherheitsrat hält das Ringen um eine Reaktion auf die Niederschlagung der Proteste in Myanmar an. Während die USA Sanktionen fordern, will China eine Verurteilung der Militärjunta vermeiden. In einer fast vierstündigen Debatte verständigte sich der Weltsicherheitsrat in der Nacht zum Samstag auf die Erarbeitung einer gemeinsamen Erklärung.

Vor der chinesischen UN-Mission versammelten sich etwa 50 Menschen, die mehrheitlich aus dem früher Birma genannten Land stammten, um gegen die Haltung Pekings zu protestieren. “China ist schuldig. China muß für seine Unterstützung der Militöärrregierung zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb fordern wir einen Zuschauerboykott der Olympischen Spiele”, erläuterte Regimegegnerin Mala Htun die Aktion.

Der weltweite Protesttag gegen die Unterdrückung der Proteste in Myanmar ist offensichtlich ein Fehlschlag. In Sydney demonstrierten nur rund 200 Menschen; in Tokio fiel die Protestveranstaltung magels Beteiligung gar ganz aus.