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Internationale Solidarität mit Bevölkerung in Birma

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Internationale Solidarität mit Bevölkerung in Birma

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Weltweit hat es Demonstrationen gegen die Militärjunta in Birma gegeben. In London gingen Tausende Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit der Bevölkerung und den Mönchen in Birma zu zeigen. Großbritannien ist die ehemalige Kolonialmacht von Birma. Auch in Australien, Neuseeland, den USA, Frankreich und Österreich gab es Proteste. Menschenrechtsgruppen hatten zu einem internationalen Aktionstag aufgerufen.

Hintergrund ist die blutige Niederschlagung von friedlichen Protesten in Birma, die sich an gestiegenen Benzinpreisen entzündet hatten, sich dann aber gegen das Militärregime im ganzen richtete. Weltweit wurde die Freilassung der Oppositionspolitikerin Sung Suu Kyi gefordert. Die 62jährige steht seit Jahren unter Hausarrest. Erstmals zeichnen sich mittlerweile Chancen zu einem Dialog zwischen Opposition und der Junta ab. Die erklärte sich bereit, direkt mit San Sung Suu Kyi Gespräche zu führen. Gleichzeitig fahndet die Junta aber weiter nach Mönchen, die sie der Anstiftung zu den Protesten in Birma beschuldigen.