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EU-Kommission: Sicherere Autos sollen Fussgänger retten

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EU-Kommission: Sicherere Autos sollen Fussgänger retten

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Mehr als 1 000 Fussgänger in ganz Europa könnten nach Ansicht der EU Kommission jedes Jahr am Leben bleiben, wären alle Autos mit einem sogenannten Bremsassistenzsystem ausgestattet. Deshalb schlägt sie den Einbau dieser Systeme in neuen Autos vom Jahr 2009 an vor.

Jedes Jahr sterben in der EU 8 000 sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmer, also Fußgänger und Radfahrer. “Bremsassistenzsysteme” unterstützen den Fahrer bei Notbremsungen. Das Konzept geht über das Antiblockiersystem hinaus: Zum Beispiel erfassen Sensoren die Umgebung und warnen den Fahrer, sobald es kritisch wird. Zudem wird im Bremssystem ein Vordruck aufgebaut, so dass die volle Bremskraft abrufbar ist, sobald der Fahrer das Bremspedal tritt.

Der Vorschlag gehört zu einem Maßnahmenpaket für den Fußgängerschutz. So sollen gleichzeitig die Vorschriften der Fußgängerschutzrichtlinie aus dem Jahr 2003 aktualisiert und das Ganze mit den Regeln für sogenannte Frontschutzsysteme kombiniert werden.

Dabei wird der gesamte untere Teil der Fahrzeugfront als 6;Stoßfänger6; gestaltet. Er soll Fahrzeug und Insassen bei leichten Frontalkollisionen mit anderen Fahrzeugen besser als die herkömmliche Stossstange schützen. Im Weißpapier aus dem Jahr 2001 hatte sich die Kommission das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 zu halbieren.