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Interpolfahrung mit Hilfe internationaler Medien

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Interpolfahrung mit Hilfe internationaler Medien

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WANTED !!!
Wer kennt diesen Mann, der sich hinter den verfremdeten Bildern im Internet verbirgt?
Er wird gesucht, weltweit. Weil er verdächtigt wird, sich an Kindern zu vergehten und diese Videos ins Netz zu stellen. Erstmals ruft die internationale Polizeibehörde INTERPOL weltweit Bürger auf, bei der Fahndung zu helfen. Grundlage ist ein durch das deutsche Bundeskriminalamt hergestelltes Fahndungsfoto:

Kristin Kvigne von der Unterdirektion “Menschenhandel” sagt zu diesem für ihre Behörde ungewöhnlichen Schritt in die Öffentlichkeit. “ Wir wissen über diesen Mann zur Zeit noch nicht alles. Wir wissen, wo der Mißbrauch stattgefunden hat. Das konnten wir aus den Bildern entnehmen. Und wir haben eine ungefähre Vorstellung von seinem Alter, wir können es eingrenzen. Aber sonst wissen wir noch wenig über ihn.”

Da stellt sich doch die Frage – angesichts einer solchen öffentlichen Fahndung – besteht da nicht die Gefahr, dass Unschuldige verdächtigt werden?

Interpol: “ Wir werden eine Menge von Informationen bekommen, die nicht fehlerfrei sein werden, die nicht die gesuchte Person betreffen. Und wir werden tun, was die Polizei mit Informationen immer tut: Abgleichen mit anderen Informationen, mit anderen Details, die auf die gesuchte Identität hinweisen können.”

Der gesuchte Mann ist ein Weißer, ein europäischer Typ, um die 35. Wie ihn erkennen? Die Expertin von Interpol warnt:
“Wer diesen Mann erkennt, sollte sich ihm auf keinen Fall nähern. Melden sie ihre Beobachtung ihrer nationalen Polizei oder informieren sie per Telefon oder e-mail interpol.”

Wie die Expertin von Interpol betont, werden jetzt dringend Zeugenaussagen gebraucht. Interpol: “Wir haben bis hierher alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft, so dass es letztlich auch noch dieses Mittels der Zeugenaussagen bedarf, um zu versuchen, ihn zu indentifizieren.”

In den vergangenen Jahren hat Interpol fast 600 Opfer von Kinderschändern identifizieren und retten können