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Nach Finanzmarktkrise: London senkt Wachstumsprognose für 2008

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Nach Finanzmarktkrise: London senkt Wachstumsprognose für 2008

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Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten gehen an der britischen Wirtschaft nicht spurlos vorbei. Das erklärte Finanzminister Alistair Darling bei der Vorlage seines vorläufigen Haushaltsberichts vor dem Unterhaus in London.

Darling korrigierte dabei die Wachstumsprognose der Regierung für das kommende Jahr auf zwei bis 2,5 Prozent nach unten. Für 2009 hielt er an der Prognose von 2,5 bis drei Prozent fest. Der Minister versprach, das Land bei Stabilität und Wachstum auf Kurs zu halten. Verbessert werden sollten vor allem die Bereiche Bildung und Gesundheitswesen.

Darlings Amtsvorgänger, der neue Premierminister Gordon Brown, hatte zuvor eine Reform der Erbschafts- und Grunderwerbssteuer ins Gespräch gebracht.

Die Mehrausgaben von vier Prozent im Gesundheitswesen sollen vor allem durch Umschichtungen im Etat finanziert werden. In den vergangenen Jahren waren die Investitionen hier indes um sieben Prozent gestiegen. Das Innen- und das Justizministerium hätten bereits Kürzungen in ihren Budgets zugestimmt, so Darling.