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Warnungen aus Belgien vor Sicherheitsproblemen bei Online-Banking

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Warnungen aus Belgien vor Sicherheitsproblemen bei Online-Banking

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Online-Banking in Belgien wird immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko. Die Generalstaatsanwaltschaft will noch in dieser Woche Ermittlungen in 15 mutmaßlichen Betrugsfällen aufnehmen. Dabei geht es um Computerhacker, die sich Zugang zu Privatkonten verschafft haben sollen. Etwa vier Millionen Belgier nehmen elektronisch Buchungen vor.

Renate Volpel wurde Opfer eines Hacker-Angriffs, der für sie in einem finanziellen Verlust endete. Denn sie konnte keinen Betrug durch Dritte nachweisen. Seitdem ist Online-Banking für sei kein Thema mehr.

So wie diese Kundin denken inzwischen viele – nicht nur in Belgien, sondern auch in anderen EU-Staaten.
Berichte über erhöhte Sicherheitsprobleme kommen auch aus Spanien oder Großbritannien.

Für Viviane Huybrecht von der KBC-Bankengruppe ist dies eine ständige Herausforderung. Ihre Bank investiere jedes Jahr Millionensummen in die Verbesserung der Online-Sicherheit. Doch es sei nie genug.

Die belgische Bankenaufsicht warnte, Sicherheitsprobleme seien unvermeidlich. Ein hundertprozentiger Schutz vor Hackern sei wünschenswert, aber praktisch kaum zu erreichen.