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Das Ende der Turbulenzen - Die späte Auslieferung des A 380

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Das Ende der Turbulenzen - Die späte Auslieferung des A 380

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Die Auslieferung des Airbus A380 – für eine Pariser Finanzzeitung ist sie “das Ende eines sieben Jahre dauernden industriellen Abenteuers”. Der Traum vom größten Passagierflugzeug der Welt, immer wieder drohte er zu zerplatzen.

Airbus lag schon sechs Monate im Zeitplan zurück, als im vergangenen Juni zu kurze Kabelbäume zu Verzögerungsmeldungen führten – die Aktie stürzt ab um mehr als 26 Prozent. Zu den Einnahme-Ausfällen kommen hohe Vertragsstrafen. Der Sanierungsplan Power Eight soll die Verluste ausgleichen – auch durch Streichung von 10.000 Jobs. Die Flugzeug-Bauer gehen auf die Straße, die deutsch-französische Politik ringt um eine faire Aufteilung der Entlassungen.

Die Finanzbehörden ermitteln gegen führende Manager wegen des Verdachts von Insidergeschäften. Eine schlankere Führungsstruktur beim Mutterkonzern EADS soll solche Skandale künftig vermeiden. Anfang des Jahres überholt Boeing dann Airbus bei den Bestellungen, erstmals seit 2000. Doch auch der US-Konkurrent spürt Gegenwind: Vergangene Woche musste er eine Verzögerung für seinen Dreamliner bekannt geben.