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Neue Rekorde beim Ölpreis

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Neue Rekorde beim Ölpreis

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Der bevor stehende Winter und politische Spannungen haben den Ölpreis auf neue Höchststände getrieben. Die Märkte befürchten wegen des Kurdenkonflikts im Nordirak eine Beeinträchtigung der Ölversorgung. Das Texas-Öl WTI kostete in New York erstmals mehr als 85 Dollar. Auch der Preis für das Barrel der Nordseesorte Brent stieg auf den Rekordstand von fast 82 Dollar.

Damit war US-Rohöl 43 Prozent teurer als vor einem Jahr. Für Brent wurde 38 Prozent mehr verlangt. Die OPEC hatte im September eine Erhöhung ihrer Förderung um 500.000 Barrel pro Tag beschlossen. Diese ab November geltende Maßnahme wurde von den Märkten völlig ignoriert.

Analysten sehen das Ende des Preisanstiegs noch nicht erreicht. Wenn es zu einem Angriff auf den Iran komme, könne der Barrel-Preis schnell die 100-Dollar-Marke erreichen. Neben den politischen Problemen kommen die jahreszeitlichen. Alarmiert wurden die Märkte in der vergangenen Woche, als das US-Energieministerium die Mitteilung über sinkende Reserven machte.
Diese unerwartete Entwicklung ließ die Nachfrage zur Wintersaison weiter klettern.