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Trotz Anschlagsdrohung: Putin fährt in den Iran

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Trotz Anschlagsdrohung: Putin fährt in den Iran

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Bei seinem Besuch in Deutschland hat der russische Präsident Putin Spekulationen zurückgewiesen, er könne wegen einer Anschlagsdrohung auf seine geplante Iranreise verzichten. Zuvor hatte er sich gemeinsam mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für friedliche Lösung des Atomstreits mit Iran ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden bekräftigte Putin seine Reisepläne: “Natürlich fahre ich in den Iran! Wenn ich ständig auf alle Warnungen und Empfehlungen der Sicherheitsdienste hören würde, dann würde ich immer zuhause bleiben!” Die Sicherheitsdienste müssten ihre Arbeit tun, er aber müsse seine Verpflichtungen erfüllen.

Der russische Präsident wird in Teheran zu Gesprächen mit den Anrainerstaaten des kaspischen Meeres erwartet – zu denen der kasachischen Präsident Nursultan Nasarbajew bereits eingetroffen ist. Der eigentliche Anlass der Visite wird allerdings überschattet vom Atomstreit – und von der geplanten Fertigstellung des gemeinsamen Atomkraftwerks. Vor diesem Hintergrund sorgten Berichte über angeblich geplante Anschläge auf Putin für Beunruhigung.