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Novartis mit Problemen im Kerngeschäft

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Novartis mit Problemen im Kerngeschäft

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Der Schweizer Chemie- und Pharmakonzern Novartis hat mit Problemen im Kerngeschäft zu kämpfen.
Die lahmende Pharmasparte auf dem wichtigsten Markt USA soll mit neuem Chef und Stellenabbau wieder in Schwung gebracht werden. So sollen in den USA mehr als 1200 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der deutsche Chef der Pharmasparte wird durch einen Amerikaner ersetzt.

Auch die jüngste Quartalsbilanz blieb hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der Reingewinn war mit 1,1 Milliarden Euro weiter rückläufig. Im ersten Quartal hatte er noch bei 1,6 Milliarden Euro gelegen. Dennoch rechnet die Konzernspitze im Gesamtjahr mit Rekordergebnissen. Dazu tragen allein schon die Erlöse aus den Verkäufen der Geschschäftszweige medizinische Ernährung und Babynahrung bei.

Die starken Zukunftsaussichten des Konzernportfolios ermöglichten eine Wachstumsphase, die sich voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2008 bemerkbar mache, teilte Novartis mit. Der Konzern sei damit für weitere Jahresergebnisse in Rekordhöhe gut positioniert.