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Portugals Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft - eine Erfolgsgeschichte

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Portugals Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft - eine Erfolgsgeschichte

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Beton – das Sichtbarste, das die EU Portugal gebracht hat. Vor 21 Jahren, 1986, trat das Land der Europäischen Gemeinschaft bei – damals eins der Armenhäuser Westeuropas. Es
gehört zu den Mitgliedsstaaten, die am meisten vom Geld aus Brüssel profitierten, die Infrastruktur hat sich seitdem verdreifacht, und der Wohnungsbau erlebte einen ungekannten Boom nach Jahrzehnten Stagnation unter der Diktatur.

Margarida Marques, Vertreterin der EU-Kommission in Lissabon ist stolz: “Man muss sich einmal bewusst machen, dass wir beim Beitritt 120 Kilometer Autobahn hatten, und heute über 2000. Klar bemerken die Leute, wenn sie reisen, dass dort überall die kleinen Europa-Sterne prangen, dass es also einen Bezug zur EU gibt. Man kann es wirklich als Erfolgsgeschichte für Portugal bezeichnen. Das heißt aber nicht, dass keine weiteren enormen Fortschritte nötig sind, insbesondere bei der Schul- und beruflichen Bildung.”

Die hohe Zahl der Schulabbrecher bleibt ein Handicap für Portugal – nur 56 Prozent der 15- bis 24jährigen schließen die Oberschule ab, weniger als der europäische Durchschnitt.

Von Jugendarbeitslosigkeit ist Portugal hingegen weniger geplagt als die EU im Schnitt…