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Ehemaliger Sowjet-Dissident bezeichnet Sowjetunion als Urheber des "internationalen Terrorismus"

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Ehemaliger Sowjet-Dissident bezeichnet Sowjetunion als Urheber des "internationalen Terrorismus"

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Euronews hatte vor wenigen Wochen die Gelegenheit, in London mit Wladimir Bukowski zu sprechen. Der einstige sowjetiscge Dissident griff die Europäische Union und vor allem Wladimir Putin scharf an. Wer nach seiner Auffassung die Wahl im kommenden Jahr gewinnen wird? “Derjenige, der von der Kreml-Partei nominiert wird”, ist Bukowski sicher. “Wir haben die Chance von höchstens eins zu einer Million, dass die Menschen derart die Nase voll haben und auf die Straße gehen – wie in der Ukraine oder in Georgien. Aber diese Möglichkeit ist minimal.” Auf die Frage, was er gegen Wladimir Putin denn eigentlich habe, der international ja durchaus angesehen gewesen sei – bis dieser angefangen habe, sich aggressiv zu verhalten, antwortete Bukowski: “Ich gehöre zu den Leuten, die von Anfang an gegen ihn waren. Schon bevor er von Jelzin als Nachfolger auserkoren wurde. Weil ich über den KGB Bescheid weiß. Es ist ja heute schon vergessen, wenn wir über internationalen Terrorismus reden, dass es die Sowjetunion war, die den internationalen Terrorismus erfunden hat.
Und dieses Dokument, was Sie in der Hand halten, zeigt es. Wie der KGB angeworben, ausgebildet, finanziert, ausgestattet hat, wie er die internationalen Terrororganisationen kontrolliert hat.
Und das geschah in den 60er, 70er und 80er Jahren.
Aber die KGB-Leute sind nicht über Nacht gestorben. Sie sind immer noch da. Und dank des KGB-Manns Putin haben sie nicht nur alle Schaltstellen der Macht besetzt, sondern auch ihre alten Netze wiederbelebt. Ich weiß es aus sicherer Quelle: Sie haben ihre alten Agenten, die früher im Ausland operierten, reaktiviert. Sie sind wieder im Geschäft.”