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Kurdenkonflikt eskaliert

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Kurdenkonflikt eskaliert

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Bei den seit Jahren blutigsten Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Soldaten sind zwölf Soldaten und 32 Rebellen getötet worden. Nach kurdischen Angaben wurden mehrere türkische Soldaten gefangen genommen. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül sprach den Angehörigen der getöteten Soldaten seine Anteilnahme aus. “Wir werden am Abend mit dem Militär das weitere Vorgehen beraten. Als Nation müssen wir jetzt zusammenstehn und unsere Streitkräfte unterstützen”, erläuterte Gül das weitere Vorgehen.

Der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan Masud Barzani warnte die Türkei vor einer Invasion im irakischen Teil Kurdistans. Im Falle eines türkischen Angriffes, werde man sich verteidigen, sagte Barzani. Der irakische Präsident Dschalal Talabani hatte nach einer Unterredung mit Barzani die PKK-Kämpfer im irakischen Teil Kurdistans aufgerufen, ihre Waffen niederzulegen.

Im Laufe des Tages wurden bei der Explosion eines Kleinbusses ein Mensch getötet und mehrere andere verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich an der Stelle, in der in der Nacht das Gefecht mit den Rebellen stattfand.