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Bei den Gefechten im Grenzgebiet zum Nordirak sind 12 türkischen Soldaten und mehr als 30 kurdische Kämpfer getötet worden

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Bei den Gefechten im Grenzgebiet zum Nordirak sind 12 türkischen Soldaten und mehr als 30 kurdische Kämpfer getötet worden

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Die türkische Armee vermisst, einen Tag nach den Kämpfen mit kurdischen Rebellen, noch immer acht Soldaten. Das türkische Parlament hatte am Mittwoch grünes Licht für den grenzüberschreitenden Einsatz der Armee gegen die PKK gegeben. Zuvor haben, laut türkischem Generalstab, kurdischen Guerrillas aus dem Irak, die Provinz Hakkari angegriffen. Die Zeitungen in Ankarra unterstützen den harten Kurs ihrer Regierung gegen die kurdischen Kämpfer. Ein Passant meint. “Wir haben viele Märtyrer. Deshalb müssen wir diese Operation durchführen. Ich hoffe, dass es nicht noch mehr Tote gibt. Das ist eine Lektion für den Irak.”

Vertreter der Kurdenpartei im Irak protestierten gegen den Militäreinsatz. Sie haben die türkischen Kämpfer der PKK aufgefordert, das Land zu verlassen. Inzwischen haben aber irakische Kurden, die Kämpfer der Peschmerga, deutlich sichtbar an der Grenze zur Türkei, Stellung bezogen. Dies berichteten Augenzeugen. Die PKK wird von der EU und den Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung eingestuft.