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Die türkische Regierung steht unter starkem öffentlichen Druck.

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Sie soll endlich militärisch gegen die PKK im Nordirak vorgehen, fordern Demonstranten in Ankara und Istanbul.
Die PKK hat inzwischen angekündigt, keine Aktionen gegen die Türkei mehr vorzunehmen. Ministerpräsident Erdogan soll dennoch den Einmarschbefehl geben, verlangen die Demonstranten, denn mindesten 12 türkische Soldaten sind von PKK-Kämpfern am Wochenende getötet worden. Von 8 weiteren fehlt jede Spur.

Türkische Einwohner an der nordirakischen Grenze sagen: “ Es wäre gut, würden wir in den Nordirak einmarschieren. Nicht als Besatzer aber um die kurdischen Rebellen zu besiegen.” Ein anderer meint: “ Wir wollen, daß das Parlament gegen den Terror vorgeht. Wir wollen Frieden und Wohlstand in unsere Region.” In der nordirakischen Stadt Kirkuk protestierten mehrere tausend Kurden gegen die türkischen Drohungen eines Einmarsches in ihr Land.

Die kurdische Partei PKK wird von den Vereinigten Staaten und der EU als terroristische Vereinigung eingestuft. Die Türkei hat mehrer tausend Soldaten an der Grenze zum Nordirak postiert. Kämpfer der irakischen Kurden, Peschmerga, haben ebenfalls an der türkischen Grenze, Stellung bezogen. Der türkische Außenminister Ali Babacan wird nach Bagdad reisen, um dort über eine Lösung der Krise zu verhandeln.