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Kirgisisches Parlament nach Volksabstimmung aufgelöst

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Kirgisisches Parlament nach Volksabstimmung aufgelöst

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Der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew hat nach der gestrigen Volksabstimmung wie erwartet das Parlament aufgelöst; einen Wahltermin legte er zunächst nicht fest. Die Kirgisen hatten zuvor seinen Vorlage einer neuen Verfassung mit mehr als 75 Prozent der Stimmen gebilligt. Es ist die dritte Verfassungsänderung in der früheren Sowjetrepublik seit November 2006. Im Jahr zuvor hatte Bakijew in dem zentralasiatischen Land die Macht übernommen, als Nachfolger des gestürzten Präsidenten Askar Akajew. Seitdem ist Kirgistan politisch nicht zur Ruhe gekommen. Die Opposition lehnte die Verfassungsänderungen ab. Sie sieht darin einen weiteren Schritt Bakijews, seine autoritäre Herrschaft zu festigen.