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Die kranken Briten

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Die kranken Briten

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Die Briten sind zum “kranken Volk auf der Insel” geworden. Sie haben unter allen Europäern den schlechtesten Gesundheitszustand. Man braucht inzwischen den Passanten nur auf den Bauch zu schauen, um festzustellen, immer mehr Briten schnallen ihren Gürtel immer weiter.

Die Fettleibigkeit ist zum nationalen Gesundheitsproblem geworden, das mittlerweile jeden 4. Briten betrifft. Und die Dicken werden immer jünger. Der achtjährige Connor hat bei seinen 90 Kilo gar keine Lust mehr, sich viel zu bewegen. Wenig Sport und viel zuviel schlechtes Essen – das macht schon die Kinder krank. Und zwar in einem Ausmaß, dass die Regierung Alarm schlägt und diese Fakten veröffentlicht: In Großbritannien leiden 20 Prozent der unter elfjährigen an Fettleibigkeit. Im EU-Durchschnitt sind es 6,8 Prozent.

Gab es früher beim National-snack “ Fish and Chips” wenigstens noch Fisch zu den fetten Fritten – so werden heute fett-tiefende Burger gefuttert und heruntergespült mit zuckerhaltiger Cola… Die Pfunde der Briten haben eindeutig mit ihren Ernährungsgewohnheiten zu tun – sie essen im Schnitt pro Jahr 25 Kilo Obst weniger als die Europäer jenseits des Kanals.

Sarkastisch könnte man sagen, vor allem britische Jugendliche nehmen Früchte lieber in flüssiger und gebrannter Form zu sich. Wegen ihrer Sauf-Parties bis zum Umfallen sind sie deshalb in manchen EU-Ländern als Touristen nicht mehr willkommen.

Die Briten konsumieren pro Jahr fast einen halben Liter reinen Alkohol mehr als der Durchschnittseuropäer. Und auch bei den an den Folgen ihrer Sucht sterbenden Rauchern halten die Briten den Europarekord. Nach der Veröffentlichung des Berichtes klingen alle Politikerstatements ähnlich: Man müsse etwas tun! Für diese britische Krankheit ist nicht nur das staatliche Gesundheitswesen zuständig.