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Pestizide können als Rückstände in die Nahrung gelangen und chronische Schäden verursachen

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Pestizide können als Rückstände in die Nahrung gelangen und chronische Schäden verursachen

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Pestizide sind chemische Stoffe und werden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. In Deutschland sind rund 250 Wirkstoffe und 1900 Präparate zugelassen. Weltweit sterben, so die Weltgesundheitsbehörde, 20.000 Menschen jährlich durch Pestizide.

In vielen Entwicklungsländern werden noch Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt, die in Europa längst verboten sind. Das Europäische Parlament hat nun ein klares Verbot gefährlicher Pestizide verlangt. Erstmals soll es ein Zulassungsverbot für krebserregende- fortpflanzungs- und erbgutschädigende Pestizide geben.

Mit großer Mehrheit billigten die Abgeordneten einen sogenannten Pestizid-Pass, mit dem im Groß-und Einzelhandel zurückverfolgt werden kann, wann welches Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wurde. Der Gesetzentwurf, muß noch die zweite Lesung überstehen und könnte dann schon 2009 in Kraft treten.