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Bush bei Waldbrandopfern in Kalifornien

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Bush bei Waldbrandopfern in Kalifornien

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US-Präsident George W. Bush hat sich am Donnerstag vor Ort ein Bild von den Waldbränden im Großraum Los Angeles gemacht. Bush haftet noch immer das schlechte Management der US-Bundesbehörden nach dem Hurrikan “Katrina” 2005 in New Orleans an. Anders als damals wartete er nicht Wochen, bis er das Katastrophengebiet besuchte.

Bush lobte die Rettungsmannschaften und sagte den Betroffenen rasche Hilfe zu: “Diese Feuer gehen aus wegen des Muts der Menschen hinter uns. Aber das genügt nicht. Ich bin auch zu Ihnen gekommen, um Ihnen zu sagen, wir werden Sie in Washington nicht vergessen”, sagte Bush.

Bush, ließ sich von Gouverneur Arnold Schwarzenegger über die Lage informieren. Beide flogen in einem Hubschrauber über das Katastrophengebiet. Mindestens acht Menschen fanden in den Flammen bislang den Tod, etwa sechzig wurden verletzt. Dank nachlassender Winde konnten drei von 18 Bränden unter Kontrolle gebracht werden.

Von Malibu bis zur mexikanischen Grenze sind über 2 000 qkm abgebrannt, eine Fläche so groß wie das Tessin, etwa 2000 Häuser wurden ein Raub der Flammen. Versicherungsexperten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 600 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro. Fast eine Million Menschen sind auf der Flucht.