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Demonstrationen in der Türkei

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Demonstrationen in der Türkei

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Bei ihren Einsätzen gegen die PKK hat die türkische Armee im Osten des Landes 20 kurdische Kämpfer getötet. Das verlautete aus Militärkreisen. Nachdem Scheitern der Krisengespräche mit dem Irak drohte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit einem Einmarsch in das Nachbarland. Die Türkei fordert die Auslieferung aller kurdischen Rebellen, die sich in den Nordirak zurückgezogen haben. Die Regierung in Bagdad hat allerdings nur beschränkten Einfluss auf die Grenzregion, die von den Kurden weitgehend autonom regiert wird. Mittlerweile hat die Türkei rund 100.000 Soldaten an der Grenze zum Irak zusammengezogen.

Unterdessen kam es bei einer Pro-PKK Demonstration in Istanbul zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Protestierenden. Mehrere Hundert Menschen gingen für die kurdischen Kämpfer auf die Straße. Die Polizei versuchte mit Tränengas die Menschenmenge auseinander zu treiben. Einige Demonstranten bewarfen die Polizei mit Molotov-Cocktails.

Zur gleichen Zeit verwandelte sich ein Massenlauf in einen Anti-Pkk-Marsch. Mehrere tausend Menschen säumten die Straßen und zeigten damit ihr Unterstützung für den Kurs der türkischen Regierung.