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Präsidentenwahl in Argentinien

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Präsidentenwahl in Argentinien

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Argentiniens First Lady Cristina Fernandez de Kirchner hat bei den Präsidenten und Parlamentswahlen ihre Stimme abgegen. Die 54-jährige Peronistin gilt als Favoritin. Umfragen zufolge könnte sie bereits im ersten Wahlgang gewählt werden. Die bisherige Senatorin wird bereits mit Evita verglichen. Wie sie wird Kirchner von den Menschen in den Arbeitervierteln und den weniger wohlhabenden Argentiniern unterstützt.

Bisheriger Präsident war ihr Mann, Nestor Kirchner, der das Land aus der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte führte. Für viele gilt er als Retter des südamerikanischen Landes. Mehr als 27 Millionen Einwohner sind stimmberechtigt. In Argentinien herrscht Wahlpflicht. Insgesamt treten 14 Kandidaten an. Erste Ergebnisse der Stimmenauszählung werden in der Nacht zu Montag erwartet.

Die Amtszeit des nächsten Präsidenten beginnt am 10. Dezember. Der künftige Staatschef steht vor vielen Herausforderungen: vor allem die hohe Inflation, Energieknappheit und eine wachsende Zahl von Verbrechen.