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Argentinien nach der Wahl - Kirchner zwischen Kontinutität und eigenen Akzenten

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Argentinien nach der Wahl - Kirchner zwischen Kontinutität und eigenen Akzenten

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Von der First Lady zur ersten gewählten Präsidentin Argentiniens – Cristina Fernandez de Kirchner hat mit fast 45 Prozent der Stimmen die Wahl klar für sich entschieden. Ihre schärfste Rivalin Elisa Carrio gestand ihre Niederlage ein. Die Peronistin hat nun die Aufgabe, die erfolgreiche Wirtschaftspolitik ihres Mannes Nestor Kirchner fortzusetzen. Als weitere Ziele nannte die langjährige Senatorin die Festigung der Demokratie und die Überwindung sozialer Unterschiede.

Für die Argentinier bedeutet Kirchners Wahlsieg vor allem Kontinuität: “Ich hoffe, dass die Wirtschaft weiter wächst”, meint ein Passant. Ein anderer hat von Beständigkeit eine etwas pessimistischere Auffassung: “Ich arbeite weiter, sie regieren weiter, und die Korrupten bleiben korrupt.”

In die Casa Rosada, den Präsidentenpalast in Buenos Aires, könnte dennoch ein anderer Stil einziehen: Kirchner kündigte bereits an, verstärkt auf Dialog zu setzen und die Opposition mit einzubinden.