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Cristina Fernandez de Kirchner - Polarisierende Machtfrau

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Cristina Fernandez de Kirchner - Polarisierende Machtfrau

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Für Argentinier sind sie “die Pinguine”: die Kirchners haben ihre politische Heimat im frostigen Süden Patagoniens. Und wie sich Pinguin-Paare beim Brüten abwechseln, tauschen nun Präsident und First Lady die Rollen. Viele Argentinier halten Nestor Kirchner den Wirtschaftsaufschwung zu Gute. Seine Frau hat davon profitiert. Und doch ist Cristina Fernandez de Kirchner keine Präsidentin von Gnaden ihres Mannes. Auch ihr Politikstil ist ganz anders sagt Graciela Romero: “Cristina polarisiert, ihr Mann strebte danach alle zufrieden zu stellen”.

Als langjährige Abgeordnete zunächst in der Provinz Santa Cruz, in der sie mit ihrem Mann vor den Verfolgungen der Militärjunta Zuflucht gesucht hatte, dann in beiden Kammern des Bundesparlaments in Buenos Aires machte sie als scharfzüngige, gefährliche und auch jährzornige Gegnerin Furore.

Bald wird man in Buenos Aires eine Antwort auf die viel gestellte Frage bekommen, ob Doctora Kirchner, nur getreue Exekutorin des politischen Erbes ihres Mannes ist oder ihren eigenen Weg einschlägt.