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Verwüstung und Tod durch Tropensturm "Noel" in der Karibik

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Verwüstung und Tod durch Tropensturm "Noel" in der Karibik

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In der Dominikanischen Republik sind durch die Regenfälle des Tropensturms “Noel” mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 33 Personen werden vermisst, berichteten Behörden des Karibikstaates.

Auch in Haiti richteten die Überschwemmungen und Erdrutsche grosse Schäden an – vor allem in der Landwirtschaft. Zahlreiche Flüsse stiegen über die Ufer und überschwemmten die Niederungen. Mehrere Ortschaften wurden durch die steigenden Wassermassen von der Außenwelt abgeschnitten.

“Noel” war über den Westen der Insel Hispaniola mit den beiden Staaten Haiti und Dominikanische Republik hinweggezogen und bewegt sich in nördlicher Richtung auf die Bahamas zu. Dort erwarten die Meteorologen einen Schwenk nach Nordosten, so dass der Tropensturm das amerikanische Festland nicht erreichen dürfte.

Die Windgeschwindigkeiten im Zentrum des Tropensturms erreichten bis zu 80 Stundenkilometer. Auch in Kuba, dessen östlicher Teil von dem Sturm heimgesucht wurde, wurden umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen.