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Strauss-Kahn will IWF reformieren

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Strauss-Kahn will IWF reformieren

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Der neue Chef des Internationalen Währungsfonds, der frühere französische Wirtschaftsminister Dominique Strauss-Kahn hat versprochen, die Reform der Finanzinistitution fortzusetzen. Strauss-Kahn trat an diesem Donnerstag sein neues Amt in Washington an. Es geht um die umfangreichste Reform in der mehr als 60-jährigen Geschichte des IWF – um die künftige Verteilung von Macht und Einfluss. Die Bedeutung des IWF hat in den vergangenen Jahren rapide abgenommen. Noch 1998 zählten Südkorea, Russland und Mexiko zu den größten Schuldnern. Diese Länder haben sich inzwischen erholt und Devisen-Reserven geschaffen. Die Summen, auf deren Rückzahlung der IWF wartet, sind geringer geworden und die früheren Entwicklungsländer wollen ein größeres Mitsprache-Recht – auf Kosten der Industrieländer. Sieben südamerikanische Staaten beschlossen unlängst die Gründung einer eigenen Entwicklungsbank.