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Weiterer Stellenabbau bei Chrysler

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Weiterer Stellenabbau bei Chrysler

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Der Finanzinvestor Cerberus kürzt beim US-Autobauer Chrysler. Zu den noch von DaimlerChrysler im Februar geplanten 13.000 Stellen sollen weitere 10.000 wegfallen. Der frühere Stuttgarter Mutterkonzern hält nur noch 19,9 Prozent an Chrysler, die restlichen mehr als achtzig Prozent hat Cerberus für umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro übernommen. Präsident und Vize-Chairman Tom LaSorda sagte in Detroit, der Konzern müsse sich nun bewegen, um auf den schrumpfenden Markt zu reagieren. Insgesamt sollen 23.000 Stellen des drittgrößten US-Autobauers gestrichen werden. Auch sollen 400.000 Fahrzeuge weniger hergestellt werden. Erst vor kurzem hatte sich Chrysler mit der Gewerkschaft auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Vier Modelle, darunter der Chrysler Crossfire werden im kommenden Jahr eingestellt. Im Gegenzug will der Autobauer mit vier neuen Modellen der Absatzkrise entgegenwirken. Zwei der neuen Autos – der Chrysler Aspen und der Dodge Durango – sollen mit einem Hybridantrieb ausgestattet werden.